Digitalisierungs- & Produktstrategie

Sie möchten Ihr Geschäftsmodell oder Teile davon digitalisieren – wissen jedoch nicht, wo und wie Sie starten sollen? finstreet hilft Ihnen dabei, eine konsequente Digitalisierungsstrategie aufzustellen, konkrete Lösungen für Ihre Nutzer zu identifizieren, ein entsprechendes Geschäftsmodell abzuleiten und die richtige IT-Architektur auszuwählen.

Digitalisierungs- & Produktstrategie

Die Auseinandersetzung und möglichst eindeutige Eingrenzung des Kundenproblems bilden die Grundlage eines jeden erfolgreichen digitalen und innovativen Geschäftsmodells. Lösungsskizzen für das Kundenproblem sollten immer entlang der zukünftigen Customer Journey gestaltet werden, um das gewünschte Nutzererlebnis antizipieren zu können. Darüber hinaus sollten bereits in der Projektphase die wichtigsten Fragestellungen des Wettbewerbs, des geplanten Markteintritts sowie der kurz-, mittel- und langfristigen Monetarisierung beleuchtet werden.

Technisch sollten Sie sich frühzeitig Gedanken über die zukünftige IT-Architektur und die erforderlichen Schnittstellen machen, um einen zu Ihrer Lösung passenden Technologiestack auswählen zu können.

In der ersten Phase der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle werden häufig kreative Arbeitsmethoden eingesetzt, um möglichst lösungsorientiert und frei von operativen Hindernissen arbeiten zu können. Dennoch ist aus unserer Sicht eine gründliche Auseinandersetzung mit rechtlichen, regulatorischen, technischen und wirtschaftlichen „Showstoppern“ unausweichlich, sofern man in einer späteren Phase -im schlimmsten Fall sogar nach Go-Live- keine böse Überraschung erleben will.

Think new.

Auf dem Digitalisierungspfad können Banken in zwei gefährlichen Extremen den Status quo bewerten:

  • Sie stellen das gesamte bisherige Geschäftsmodell völlig in Frage und überschätzen die Qualität der Geschäftsmodelle von Startups.
  • Sie klammern sich an der alten Bankenwelt fest und verleugnen die Marktentwicklung im Zuge der digitalen Möglichkeiten.

Zwischen diesen Extremen öffnen sich erfolgversprechende Mittelwege, die sich in der Realität als schmaler Grat erweisen: Auf der einen Seite müssen die Banken ein gewisses Selbstbewusstsein bezüglich Ihrer Errungenschaften in den Dimensionen Funktionalität und Sicherheit bewahren. Das Gegengewicht dazu stellt das konsequente Infragestellen des Status quo, das Einreißen einer „Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Mentalität. Diesen schmalen Grat zwischen Selbstbewusstsein und radikaler Veränderung zu wandern, erfordert eine schonungslose Status-quo-Bewertung und die anschließende Priorisierung der Themen. Gelingt der digitale Fokus auf zunächst möglichst wenige Themen, die dann wiederum möglichst konsequent in Angriff genommen werden, so stellt sich der willkommene Nebeneffekt ein, dass in diesem Modell die Mitarbeiter individuell entscheiden können: selber an der radikalen Veränderung teilnehmen oder in der sukzessiven Veränderung des Gesamtunternehmens mitgetragen werden.

Think big.

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Das mag sein. Vielleicht hatte aber jemand die Vision von einer Weltmetropole, die einmal zum Mittelpunkt der Macht und des wirtschaftlichen Handelns werden sollte, und legte damit den Grundstein. Mit der Demut des Verständnisses, dass Finanzangelegenheiten für Kunden in der überwiegenden Mehrheit lediglich ein Mittel zum Konsum- oder Investitionszweck sind, dürfen Banken keine Angst vor großen Ideen haben. Einzelne Ideen können in der Lage sein, einen gesamten Markt und das dazugehörige Wettbewerbsgeflecht auszuhebeln. Damit der Spagat des Think new gelingen kann, müssen die wenigen priorisierten Themenfelder nicht nur radikal in ihrer Art, sondern auch größtmöglich in ihrem Umfang gedacht werden. Dazu gehört der Mut in eigenständigen Geschäftsmodellen zu denken und damit auch die Angst vor der eigenen Kannibalisierung zu verlieren.

Unsere Services im Überblick

Häufig besteht die Meinung, dass sich Digitalisierung ausschließlich in der Kunden-Finanzdienstleister-Schnittstelle abspielt. Ein modernes Online-Leistungsangebot bzw. Portal hilft Ihnen zwar, sich beim Nutzer attraktiv zu präsentieren und seinen Bedarf effizient aufzunehmen, wenn jedoch die Entscheidungs- und Produktionsprozesse im Hintergrund überwiegend langwierig, starr und manuell ablaufen, werden Sie Erwartungen Ihrer Kunden vielfach nicht erfüllen können.

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie und Lösungskonzeption entwickeln wir gemeinsam passgenaue Digitalisierungsansätze für Ihr Geschäftsmodell und beantworten Fragen zu einer zukunftsweisenden IT-Architektur. Dabei ist es nicht unser Anspruch Ihr bestehendes Geschäftsmodell besser zu verstehen als Sie selbst, sondern Ihnen vielmehr Möglichkeiten aufzuzeigen bestehende Geschäftmodelle datengetrieben, digital und nutzerorientiert zu optimieren oder zu erweitern.

Digitalisierungscheck & -strategie
Gemeinsam visualisieren wir Ihre Wertschöpfung sowie die eingebunden Akteure und identifizieren die aktuellen Schwachstellen vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Daraus leiten wir Digitalisierungspotenziale für Ihr bestehendes Geschäftsmodell ab und bewerten grob das Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Zudem beantworten die Frage, ob sich Potenziale zur Erweiterung der eigenen Wertschöpfung ergeben.
Design Thinking & Realitätscheck
Mit kreativen Arbeitsformaten entwickeln wir gemeinsam innovative und nutzerorientierte Lösungen für die identifizierten Problemstellungen. Die Lösungen werden stets in cross-funktionalen Teams aus Fach- und IT-Experten erarbeitet. Im Fokus stehen die Bedürfnisse und Motivation der Nutzer. Gleichzeitig findet ein Realitätscheck statt, in dem der fachliche und technische Umsetzungsaufwand grob bewertet wird.
Business Modeling
Jede Lösung muss spätestens mittel- bis langfristig wirtschaftlichen Nutzen bringen. Beim Business Modelling geht es zum einen darum, die Ertragsquellen und -potenziale zu identifizieren und zum anderen darum, die dafür notwendigen Investitionen in Entwicklung, Betrieb und Vermarktung zu quantifizieren. Wir helfen Ihnen digitale Lösungen nicht nur als nettes Gimmick sondern vielmehr als eigenständige Geschäftsmodelle zu gestalten.
IT-Architektur & Strategie
Unser Grundsatz lautet: „Die Wahl der richtigen Technologie folgt den fachlichen Anforderungen“. Bei der Auswahl des Technologiestacks behalten wir die langfristige Vision im Auge und definieren erfolgskritische Faktoren (z.B. Effizienz in der Programmierung, Anpassungsfähigkeit, Schnittstellenbedeutung, IT-Sicherheitsanforderungen, etc.) und leiten daraus Umsetzungsempfehlungen mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen ab.

Häufig gestellte Fragen

In der nachfolgenden Übersicht finden Sie die wichtigsten Fragestellungen sowie die Methoden und Ansätze, mit denen wir Sie bei der Lösung der Fragestellungen unterstützen. Jede Herausforderung hat natürlich ihre individuellen Fragestellungen, daher gilt die nachfolgende Übersicht nur als Beispiel für unsere Leistungen in dem Umfeld.

  • Die wichtigste Frage zu Beginn und der wesentliche Treiber im Laufe der Umsetzung ist immer das „Warum?“. Eine grundlegende Antwort: „Weil wir damit ein Problem lösen!“. Mithilfe digitaler Geschäftsmodelle lassen sich Probleme in der Kundeninteraktionen oder in einer internen Prozessperspektive effizient und effektiv lösen. Die Problemstellung ist ein steter Begleiter innerhalb des Projekts und sorgt für die Fokussierung auf die bestmögliche Lösung.

  • Die zweite Seite der Warum-Frage: „Warum möchten (gerade) Sie das Problem lösen?“ Mehr Ertrag, weniger Kosten, beides? Wodurch wollen Sie den Mehrertrag erzielen? Was sind die Nebenbedingung zur Kostenreduktion? Mit den richtigen Fragen zu Beginn und einem klaren Verständnis der Zielsetzung lassen sich am Ende die richtigen Antworten finden. Eine ausgiebige, transparente Diskussion zu Beginn der Zusammenarbeit bereitet den Boden für schnelle, passgenaue Ergebnisse in der Umsetzung.

  • Ihre Lösung befindet sich am Ende nicht im Vakuum, sondern muss sich am Markt beweisen und durchsetzen. Ein (quantifizierbares) Verständnis für die richtige Zielgruppe der Lösung und für die direkten und indirekten Wettbewerber ist die Grundvoraussetzung, damit das Geschäftsmodell von Beginn an richtig eingestellt ist.

  • Auch Digitalisierungsprojekte und digitale Geschäftsmodelle müssen sich den Metriken des Unternehmens unterwerfen. Ein realistischer Business Case gibt Aufschluss über notwendige Investitionen, erwartbare direkte (und ggfs. auch indirekte) Erträge und das Zusammenspiel der Kräfte innerhalb des Geschäftsmodells. Mit Szenariorechnungen schaffen wir die Grundlage für fundierte Entscheidungen durch das Management.

  • Sie brauchen nicht eine weitere Insellösung. In der Vernetzung der neuen Lösung mit vorhandenen Systemen (internen) und externen Systemen/Datenbanken liegt der große Mehrwert: durch Vermeidung von Medienbrüchen für den Nutzer und effiziente Prozesse der internen Organisation. Wir arbeiten professionell und geräuschlos mit externen Anbietern zusammen.

  • Von einer Stand-alone-Lösung, die sich mit Schnittstellen an bisherige Systeme anbindet bis zu einer grundlegenden Umstrukturierung der bisherigen IT-Infrastruktur begleiten und beraten wir Sie optimal. Wir wissen, wo Sie (technologisch) herkommen und wo Sie hinwollen. In diesem Spannungsfeld diskutieren wir mit Ihnen Lösungsmöglichkeiten und setzen die notwendige Infrastruktur passgenau um.

  • Wie immer gilt: „Das hängt ganz davon ab!“ Entscheidend für unser Vorgehen ist, dass wir transparent und agil arbeiten. Transparenz bedeutet für uns jederzeitige Offenheit bezüglich zu erwartender Aufwände und bisher geleisteter Aufwände. Mit unserem agilen Vorgehen geben wir Ihnen jederzeit die Möglichkeit, Zwischenstände kritisch zu beurteilen, den Fortschritt im Preis-Leistungs-Verhältnis zu bewerten und gemeinsam mit uns die sinnvollen nächsten Schritte in Art und Umfang zu definieren. Das gibt Ihnen maximale Kontrolle bei minimalem Risiko.

Unsere Spezialisten für Digitalisierungs- & Produktstrategie

Dr. Holger de Bie
    Dr. Holger de Bie
    Dr. Eddie Dubiel
      Dr. Eddie Dubiel
      Ralf Fellmann
        Ralf Fellmann
        Cornelia Geeraedts
          Cornelia Geeraedts
          David Niedzielski
            David Niedzielski
            Thilo Schneider
              Thilo Schneider

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